Historie des Bamberger Hauses

An prominenter Stelle nahe dem neu angelegten Luitpoldpark errichtete der Münchner Architekt Franz Rank 1912 einen einfachen zweigeschossigen Bau. Dabei wurde die barocke Sandstein-Skulptur des Böttingerhauses in Bamberg (auch "Prell-Haus" genannt), das in der damaligen Judengasse 14 (heute Judenstraße) 1707-1713 errichtet worden war, in die Fassade integriert. Kurz nach 1900 waren die Fassadenteile in den Besitz von Rank gelangt, der sie nach München überführte. Anlässlich des 90. Geburtstags des Prinzregenten Luitpold schenkte Rank die Architekturstücke der Stadt München zum Zwecke der Errichtung eines Pavillons, dem Bamberger Haus. Im zweiten Weltkrieg zerstört, wurde das Bamberger Haus 1983 vollständig wiederaufgebaut, es befindet sich im Besitz der Stadt München.


Hier geht´s zu den Originaldokumenten:

Auszug aus der Deutschen Bauzeitung 1916

Originalbrief von Architekt Franz Rank
(Auszug aus einem Buch zum 150 jährigen Jubiläum der Baugesellschaft Gebrüder Rank)